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Tschüß Einhorn – das Ende des Einhorn-Hypes!

Einhorn-Schokolade, Einhorn-Klopapier, Einhorn-Bier, Einhorn-Bratwurst…das Einhorn ist einfach omnipräsent. Und das nervt. Was einst ganz witzig angefangen hat, war schnell ausgelutscht, nachdem jeder Supermarkt und jedes Unternehmen ein Einhorn auf ihr Produkt getan haben. Denn das hat sich halt verkauft. Frei nach dem Motto: Einhorn auf die Packung, Preis anziehen und Umsatz machen.

Woher kommt der Hype um das Einhorn

Das Fabelwesen war Ende 2016 und im Jahr 2017 auf gefühlt jedem Produkt zu sehen. Man kam an dem Hype einfach nicht vorbei. Den ersten großen Hype um das Einhorn gab es mit der Einhorn-Schokolade von Ritter Sport. Alle flippten aus, als Ritter Sport Ende letzten Jahres eine pinke Schokolade herausgebracht hat: Weiße Schokolade mit Joghurt und Himbeer-Cassis. Und auf der Packung grinste uns ein Einhorn samt Regenbogen und Glitzer entgegen. Nur wenige hatten die Schoki für 1,99 Euro naschen können, denn die limitierte Edition war schnell ausverkauft. Auf eBay wurden die letzten Tafeln der Einhorn-Schoki für Mondpreise verkauft. Die Sonderedition gab es nur im Onlineshop zu kaufen, doch der brach unter dem Ansturm der Fans zusammen. „Hallo zusammen, wir haben zwar mit großer Begeisterung gerechnet, aber das haben wir dann doch nicht erwartet: durch den großen Ansturm ist unser Webshop zur Zeit leider nicht erreichbar“, so die Entschuldigung von Ritter Sport zur Downtime des Shops. Und nach dem Erfolg sprang nun jeder auf den Marketing-Zug auf – meistens mit Erfolg!

Das Ende des Einhorn-Wahnsinns steht bevor

Nachdem Ritter Sport mit der Einhorn-Schokolade den unsäglichen Hype startete, beenden sie den Hype nun auch. Exakt 1 Jahr, nachdem sie ihn begonnen haben! In einer eilig einberufenen Pressekonferenz, gab das Einhorn seinen Rücktritt aus der Marketing-Welt bekannt! Auf Facebook und Youtube war diese PK zu sehen. Dort gab das Fabelwesen bekannt, dass auch ihm der hype nervt. Zwar ist die Schokolade ganz schön lecker. Aber hier Shampoo? Bratwurst? Klopapier mit Zuckerwatteduft? Auch für das Einhorn over the top! Doch was kommt als nächstes? „Vielleicht Emus, Wombats, Alpakas? So Nasenaffen finde ich persönlich auch ganz witzig,“ so der O-Ton vor den Pressevertretern. Das Einhorn verabschiedet sich vorerst in den Urlaub nach Hornululu!

Hurra, endlich wars das (hoffentlich)! Ich fand es anfangs auch ganz witzig und hatte neben Scheik und Bier auch diverse „Einhorn-Produkte“. Doch nachdem wirklich überall ein Einhorn auf den Verpackungen war, ging es dann auch zu weit. Aber es wird nicht lange dauern, da wird die nächste Kuh durchs Dorf getrieben. Apropos Kuh…wie wäre es mit einer Kuh als Marketing-Hype? Wahlweise dann in lila!

Autor admin

Als Digital Native, Early Adopter und Kind der Neunziger muss ich alles aufsaugen, was im Fernsehen läuft und auf jede interessante Headline im Internet klicken…und es hier auf raufgeklickt.de mit allen Lesern teilen!

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