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Daumen runter! Niemand mag Bibis "How it is" | Bild: "How it is" von Bibi

Daumen runter! Niemand mag Bibis „How it is“

Bibi ist eine der erfolgreichsten und bekanntesten YouTuberinnen hierzulande. Neben ihrem Schminktipps und Lifestylevideos singt Bianca Heinicke, wie Bibi im echten Leben heißt, nun auch. Doch wie kein anderes Lied spaltet Bibis Song die Nation. Erst Freitag hat Bibi ihren Song „How it is (Wap Bap…)“ herausgebracht, doch schon jetzt zählt de Song zum unbeliebtesten Song des Landes – jedenfalls wenn man die vielen „Daumen runter“ auf YouTube und die negativen Kommentare als Indikator nimmt.

How it is von Bibi

In ihrem Song How it is singt Bibi davon, dass ihr Freund Schluss gemacht, sie keinen Job mehr hat und auch ihre Geldkarten gesperrt sind. Ohje, der Alptraum aller jungen Mädels! Doch keine Sorge, man kann ja fröhlich rumwapbapen! Klar, wenn man mit Schminktipps zur Millionärin geworden ist, scheint alles andere auch egal zu sein! Die Maxi-CD kostet bei Amazon 4,99 Euro, als Download kostet How it is nur 1,29 Euro:

How it is bekommt 1,5 Millioenn „Daumen runter“

How it is kann jetzt schon 22 Millionen Aufrufe auf der Videoplattform verbuchen – Stand Montag, 8.Mai. Das ist beachtlich, denn ihr Kanal BibisBeautyPalace hat gerade einmal 4,4 Millionen Abonnenten. Logischerweise war Bibis Lied über das Wochenende dann auch eins der beliebtesten Videos auf YouTube, schließlich weiß Bibi, wie man ihre Gefolgschaft mobilisiert. Nicht umsonst verdient sich Bibi mit ihren mal mehr, mal weniger interessanten Videoschnipseln tausende von Euro. Viel beachtlicher sind aber die Dislikes, denn schon über 1,5 Millionen Mal zeigt der Daumen unter Bibis Video nach unten. Die negativen Kommentare sind kaum zu zählen. Beachtlich ist ebenfalls, wie die Medien tatsächlich Bibi und ihrem Song zum Thema machen. So wird nicht nur hier auf raufgeklickt.de und anderen Blogs über „How it is“ berichtet, selbst gestandene Medien wie die BILD oder der Spiegel berichten über den YouTube-Star und ihren Ausflug ins Musikgeschäft. Bibi wird es freuen, denn schließlich bedeutet jeder Klick aufs Video noch mehr Einnahmen. Und da YouTube in den letzten Wochen weniger Geld an YouTuber auszahlt, kommen Bibi diese Klicks gerade ganz gelegen.

So reagiert Bibi auf den Shitstorm

Natürlich ist auch Bibi von dem negativen Feedback überrascht, wie sie in einem Folgevideo erklärte. So erklärte sie (in einem Video mit ihrem Freund, der sie also anders als im Video doch nicht verlassen hat), dass sie mit einem solchen Shitstorm niemals gerechnet hatte. Aber bei so vielen Klicks, kann man auch mal über einen Shitstorm hinwegsehen. Denn wie sang sie schon in ihrem Lied: „That’s just how it is“ („So ist es halt“).

Parodien auf „How it is“ von Bibi

Doch Bianca Heinicke muss noch mehr aushalten, als die fiesen Kommentare auf YouTube, der Schmähkritik auf diversen Internetseiten und den Millionen Dislikes für „How it is“. Denn nachdem der Song auf BibisBeautypalace hochgeladen wurde, wurden auch ratzfatz Parodien zu How it is von Bibi hochhgeladen:Andere Channels veröffentlichten Verisse oder aber Reaktionsvideos zu Bibis Lied:
Oder war es doch tatsächlich die IS, die angeblich hinter dem Song von Bibi steckt und damit einen Anschlag auf die Ohren ausüben möchte, wie die Satire-Seite „Der Postillon“ unter der Schlagzeile „IS bekennt sich zu Bibis Song“ berichtet? Übrigens, der auf der beliebten Videoplattform YouPorn nach „German girl fucks german music industry“ sucht, der wird dort ebenfalls Bibis Video sehen.

Da soll sie sich doch freuen, dass das Medienecho so groß ist. Schlecht wird sie davon nicht leben können und die Bank ihr nicht – anders als im Video – ihre EC-Karte sperren. Über den Song kann man sich streiten, wer Freude am Zweiten Weltkrieg hatte, wird aber auch an How it is seine Freunde haben…

Autor admin

Als Digital Native, Early Adopter und Kind der Neunziger muss ich alles aufsaugen, was im Fernsehen läuft und auf jede interessante Headline im Internet klicken...und es hier auf raufgeklickt.de mit allen Lesern teilen!

Ein Kommentar

  1. Youtube sollte automatisch die Monetarisierung von Videos einstellen, wenn die ein gewisses Like-zu-Dislike-Verhältnis erreichen. Ich bin tatsächlich mal gespannt, wie sich der Song verkaufen wird. Viele der 4 Mio Fans werden sich das Ding schon aus Prinzip kaufen. Viele „Hater“, die jetzt auf den Kanal gehen, nur um das Video zu schauen, klicken sicher auch andere Videos an, um dort abzuhaten. Alles Klicks für Bibi. Anscheinend stimmt der Spruch, dass es keine schlechte PR gibt.

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